Es geht um Temperaturen. Um Geschwindigkeit. Um die Konstruktion des Rührflügels. Um Grenzflächentemperaturen. Um Scherkräfte. Und nicht zuletzt um physikalische und biochemische Vorgänge. Kurz: Beim Maischen geht es ums Eingemachte. Die Effektivität und Güte des Maischprozesses beeinflusst maßgeblich die spätere Zusammensetzung der Würze und bestimmt damit die Qualität und den Charakter des Bieres.
Ein Wechselspiel von Technik und Technologie
So einfach der Prozess des Maischens auf den ersten Blick zu sein scheint – seine Zusammenhänge sind komplex. Ihrem Wechselspiel messen wir beim Bau der Maischegefäße allergrößte Bedeutung bei. Um die gewünschten Abläufe zu garantieren, erfüllen unsere Maischpfannen und Maischbottichpfannen alle technisch-technologischen Anforderungen. Das beginnt mit der gleichmäßigen Temperaturverteilung im Gefäß. Dafür sorgt unter anderem unsere spezielle Gefäßbeheizung. Verfügt die Sudwerkanlage über unseren Energiespeicher, lässt sich – bei entsprechendem Wärmeüberschuss vom Würzekochen – das Maischen mit zurückgewonnener Wärme aus dem Würzekochbrüden durchführen. Zum angenehmen Effekt der Brennstoffwärmeersparnis kommt der technologische Nutzen hinzu: Die Maische wird äußerst schonend über die zusätzlichen im Gefäß angebrachten und wärmetechnisch optimierten Wärmeübertragungsflächen aufgeheizt und behandelt. Die Grenzflächentemperatur auf der Maischeseite ist extrem niedrig.